Who Cares?!

2016

eine vielstimmige Personalversammlung der Sorgetragenden

Projekt Arten

  • Performance

Ihr nennt es Liebe, wir nennen es unbezahlte Arbeit! – Wer pflegt, versorgt, erzieht, putzt, kocht, haushaltet, hört zu und unterhält? Sorge-Arbeit, Care-Arbeit oder Reproduktionsarbeit – für welchen Lohn und welche Anerkennung?

Es sind vor allem Frauen, die Sorge tragen und sich dabei nicht selten mit sexistischen Stereotypen und Erwartungen konfrontiert sehen, während ihre eigentliche Arbeit unsichtbar bleibt.

Ihre Stimmen lässt Swoosh Lieu in ihrer neuen Bühnenarbeit „Who Cares?!“ im Raum des Theaters erklingen und befragt diesen Apparat auf seine Mittel und Geschichte(n), untersucht seine Mechanismen der Reproduktion von Bildern und Rollen und Möglichkeiten der Dekonstruktion.

Dabei pflegen Swoosh Lieu ihre Liebe zum Theater, warten seine Bestandteile und laden ein zur (feministischen) Personalversammlung der Sorgetragenden.

Video

Die Bild- und Hörwelt, die Swoosh Lieu aufbauen, ist bemerkenswert präzise, sowohl live gesprochen, als auch im arrangierten Hörbild, es ist ein großes Vergnügen, dieser so wohldurchdachten und handwerklich so gut gearbeiteten Befüllung der Black Box zu lauschen.

Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung 15/09/2016

Projekt Details

Credits

  • Johanna CastellKonzept, Performance, Bühne, Licht
  • Katharina PelosiKonzept, Performance, Sound
  • Rosa WerneckeKonzept, Performance, Video, Licht
  • Katharina SpeckmannPerformance, Text
  • Lani Tran DucBühne, Kostüm, Performance
  • Anika MarquardtBühne, Kostüm
  • Stawrula PanagiotakiDramaturgie
  • Friederike Schmidt-ColinetBühnenbild Assistenz
  • Bernhard SiebertProduktionsleitung
  • Verena KatzHospitanz
  • David RittershausDokumentation Fotos
  • Ursula SchmidtDokumentation Kamera

Co-Produzenten

Eine Produktion von Swoosh Lieu in Koproduktion mit dem Künstler*innenhaus Mousonturm. Gefördert durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, Frauenreferat der Stadt Frankfurt am Main, Rudolf Augstein Stiftung, Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Stiftung Citoyen. Mit freundlicher Unterstützung von Kampnagel, Hamburg.

Aufführungen

Caring for each other: Über alternative Formen des Zusammenlebens und der Fürsorge

  • Podiumsdiskussion
Künstler*innenhaus Mousonturm Frankfurt am Main Deutschland